Technik & Küche

Küchen-Monitor & Bondrucker: Bestellungen digital in die Küche

Küchen-Monitor mit eingehenden Bestellungen neben einem Bondrucker in einer Restaurantküche

Ein Küchen-Monitor mit Bondrucker holt Online-Bestellungen direkt aus dem System und zeigt sie sofort in der Küche an — ohne Zettel, ohne Abschreiben, ohne Verwechslung. Wer Bestellungen noch per Hand von Telefon oder Handy in die Küche trägt, verliert in Stoßzeiten schnell den Überblick. Dieser Ratgeber zeigt, was ein Küchen-Monitor wirklich bringt, welche Hardware Sie dafür brauchen und was das kostet.

Das Problem: Bestellungen gehen in der Hektik unter

Freitagabend, 20 Uhr: Bestellungen kommen über Telefon, WhatsApp und die eigene Bestell-Website gleichzeitig herein. Jemand muss jede Bestellung notieren, in die Küche rufen oder auf Papier weiterreichen. Genau hier passieren die meisten Fehler: falsche Extras, vergessene Positionen, verwechselte Adressen. Ein Küchen-Monitor nimmt Ihrem Team diesen Zwischenschritt komplett ab.

Was ein Küchen-Monitor in der Praxis bringt

Der Monitor zeigt jede eingehende Bestellung automatisch an — mit Uhrzeit, Positionen, Extras und Hinweisen des Gastes. Ihr Küchenteam sieht auf einen Blick, was zuerst fertig sein muss, und markiert Bestellungen als „in Arbeit" oder „fertig". Der Gast bekommt daraufhin automatisch eine Status-Mail auf Deutsch, zum Beispiel „Ihre Bestellung wird zubereitet". Niemand muss mehr anrufen und fragen, wie lange es noch dauert.

  • Keine handschriftlichen Bestellzettel mehr
  • Bestellungen erscheinen in der Reihenfolge des Eingangs
  • Weniger Rückfragen von Gästen, weil der Status automatisch kommuniziert wird
  • Weniger Fehler bei Extras und Größen, weil nichts abgeschrieben werden muss

Bondrucker: die richtige Bestellung an der richtigen Station

Zusätzlich zum Monitor druckt ein Bondrucker jede Bestellung als Beleg — praktisch, wenn mehrere Stationen wie Ofen, Fritteuse und Grill parallel arbeiten oder wenn Belege für Lieferfahrer nötig sind. Der Bon zeigt Bestellnummer, Uhrzeit, Positionen und Extras klar strukturiert an, deutlich lesbarer als ein handschriftlicher Zettel unter Zeitdruck.

Welche Hardware Sie brauchen — und wer sie kauft

Für Küchen-Monitor und Bondruck brauchen Sie ein Tablet oder einen Bildschirm mit Internetzugang sowie einen kompatiblen Bondrucker. Wichtig: Bestelltheke verkauft und vermietet keine Hardware. Sie kaufen Tablet und Bondrucker selbst — im normalen Elektrohandel, nach unserer Kompatibilitätsliste. Das hat einen einfachen Grund: Sie zahlen keinen Aufschlag für gemietete Geräte und können bei einem Defekt einfach ein Ersatzgerät kaufen, statt tagelang auf einen Techniker zu warten. Mehr zur passenden Ausstattung lesen Sie im Ratgeber zum Online-Bestellsystem für die Pizzeria.

So richten Sie den Küchen-Monitor in der Praxis ein

Die Einrichtung dauert in der Regel weniger als eine Stunde:

  1. Tablet oder Bildschirm in der Küche platzieren, dort wo alle Stationen freie Sicht haben
  2. Bondrucker per WLAN oder Kabel verbinden
  3. Küchen-Monitor im Bestelltheke-Konto aktivieren und Drucker koppeln
  4. Mit einer Testbestellung prüfen, ob Anzeige und Ausdruck stimmen
  5. Team kurz einweisen: Bestellung antippen, Status setzen, fertig

Weil das System webbasiert läuft, brauchen Sie keine Installation von Zusatzsoftware auf dem Tablet — ein aktueller Browser genügt.

Was kostet Küchen-Monitor und Bondruck?

Küchen-Monitor und Bondruck-Anbindung gehören zum Komplett-Paket von Bestelltheke: 7 % je Online-Bestellung, gedeckelt bei 499 €/Monat, ohne Grundgebühr. Enthalten sind zusätzlich Gutscheine und Rabattcodes für Ihre Stammkunden. Im Start-Paket (5 %, Deckel 399 €/Monat) bestellen Gäste bereits online, die Küche arbeitet aber ohne die zusätzliche Technik. Wer lieber eine feste monatliche Rate ohne Provision zahlt, wählt die Flat ab 249 €/Monat. Einen Vergleich aller Modelle finden Sie unter unseren Preisen. Zum Vergleich: Lieferando verlangt 13 % bis 30 % Provision — und liefert dafür keine eigene Küchentechnik.

Kurz gesagt Ein Küchen-Monitor mit Bondrucker spart Zeit, vermeidet Fehler und macht Stoßzeiten planbar. Die Hardware kaufen Sie selbst nach Kompatibilitätsliste — keine Miete, keine Bindung.

Nicht jeder Betrieb braucht sofort die volle Ausstattung. Wer nur wenige Bestellungen pro Tag hat, kommt anfangs auch mit dem Start-Paket zurecht. Sobald mehrere Bestellungen gleichzeitig eingehen — etwa an Wochenenden oder bei mehreren Lieferzonen — zahlt sich ein Küchen-Monitor schnell aus: weniger Stress fürs Team, weniger falsche Bestellungen, zufriedenere Gäste. Wenn Sie ohnehin gerade über ein eigenes Bestellsystem fürs Restaurant nachdenken, ist der Küchen-Monitor ein naheliegender nächster Schritt. Auch bei mehreren Lieferzonen hilft die klare Anzeige, den Überblick zu behalten. Testen Sie das System unverbindlich in unserer Live-Demo.

Häufige Fragen

Brauche ich für den Küchen-Monitor spezielle Hardware?

Sie brauchen ein Tablet oder einen Bildschirm mit Internetzugang und idealerweise einen kompatiblen Bondrucker. Bestelltheke verkauft keine Geräte selbst — Sie kaufen die Hardware im normalen Handel nach unserer Kompatibilitätsliste, meist günstiger als bei Anbietern mit Mietgeräten.

Druckt der Bondrucker jede Bestellung automatisch aus?

Ja. Sobald eine Bestellung eingeht, druckt der verbundene Bondrucker automatisch einen Beleg mit Bestellnummer, Positionen und Extras — ohne dass jemand etwas abschreiben muss.

Was passiert bei einem Internetausfall in der Küche?

Ohne Internetverbindung kann der Monitor keine neuen Bestellungen anzeigen. Deshalb lohnt sich eine stabile WLAN- oder LAN-Verbindung und im Zweifel eine Mobilfunk-Karte als Backup für Stoßzeiten.

Ist der Küchen-Monitor in jedem Preis-Paket enthalten?

Küchen-Monitor und Bondruck gehören zum Komplett-Paket (7 %, Deckel 499 €/Monat) dazu. Im Start-Paket (5 %, Deckel 399 €/Monat) bestellen Gäste bereits online, die Küche arbeitet aber ohne diese Zusatztechnik. Details finden Sie unter unseren Preisen.

Lohnt sich ein Küchen-Monitor auch für einen kleinen Imbiss?

Ja, sobald mehrere Bestellungen gleichzeitig eingehen. Auch kleine Betriebe sparen an Stoßzeiten Zeit und vermeiden Verwechslungen, weil nichts mehr handschriftlich weitergegeben wird.

Kann ich mehrere Bondrucker für verschiedene Stationen nutzen?

Ja, je nach Küchenaufbau lassen sich mehrere Drucker einrichten, zum Beispiel getrennt für Ofen und Theke. Sprechen Sie uns bei der Einrichtung einfach darauf an.

Weniger Provision, eigene Marke.

Richten Sie Ihr eigenes Bestellsystem ein — ab 5 % je Bestellung, mit Deckel, ohne Grundgebühr.